Gründungsfeier

Der Rheinische Weinkonvent ist gegründet

Am 24. September 2003 wurde im Herzen von Köln im Hotel SOFITEL eine neue Vereinigung von Weinfreunden aus der Taufe gehoben, der Rheinische Weinkonvent e.V.

Im anspruchsvollen Rahmen des 5-Sterne-Hotels am Dom fand die Gründungsversammlung statt, in der von den Gründungsmitgliedern die Satzung beschlossen und der Konventsrat, die Leitung der neuen Weinorganisation, gewählt wurde.

Ein Auszug aus der Präambel der Satzung beschreibt exemplarisch den Kern der Grundsätze unseres Konvents:

    „Kaum ein anderes Nahrungs- wie Genußmittel ist gleichermaßen geeignet,
    Menschen zusammenzuführen wie der Wein. Dieses Geschenk der Natur
    stellen wir in den Mittelpunkt unserer Vereinigung.
    Der Rheinische Weinkonvent versteht sich als eine Vereinigung weltoffener
    Menschen, für die der Wein ein Teil des Lebensstils und ein Symbol für Genuß
    und Lebensfreude ist. Sie schätzen den Wein als eines der ältesten Kulturgüter
    Europas, das Landschaften und die dort lebenden Menschen prägt und über
    alle gesellschaftlichen Schichten und Grenzen hinweg verbindet“.

Vor der anschließenden Gründungsfeier wurden die Gäste im Foyer des Veranstaltungsraums in einem Stehempfang mit einer Cuvée Vaux Brut aus Pinot Noir, Pinot Blanc und Riesling der Sektmanufaktur Schloß Vaux aus Eltville begrüßt. Unser Kommentar: eine gekonnte, ideale Cuvée mit viel Eleganz, kräftig und ausdrucksvoll, feine Perlage.

Der neue Konventspräsident Harald R. Schlechter führte dann in erster offizieller Mission durch die Gründungsfeier. Für uns war es eine große Freude und Ehre zwei hochkarätige Gründungspaten bei uns zu haben: Herrn Dr. Zerbe, den Kapitelältesten des Rheingauer Weinkonvents und ehemaligen Güterdirektor der Hessischen Staatsweingüter und Herrn Marcel Beuting von der Nederlands Genootschap van Wijnvrienden. Die Namensverwandtschaft mit dem großen Rheingauer Weinkonvent ist für uns Ansporn und Verpflichtung und die Anwesenheit von Herrn Beuting und seiner Frau Ellen steht für unsere Weltoffenheit aus der Präambel und die Verbundenheit internationaler Weinfreunde über die Grenzen hinweg. Herr Beuting überbrachte im prächtigen Ornat des Generalsekretärs in einer verbindlichen, heiteren Rede die Grüße seiner Confrérie und die Glückwünsche für unseren neuen Konvent.

Natürlich rankte sich bei dieser Feier alles um den Wein. Herr Dr. Zerbe schuf in seinem Festvortrag, in dem er höchst interessante Entwicklungsstadien der Weinkultur beschrieb, die dazu passende Atmosphäre und er verstand es glänzend, in routinierter Art die einzelnen Rheingauer Gewächse vorzustellen, die wir für diesen Abend ausgesucht hatten.

 

01.2002erEhrbacher Rheinhell, Chardonnay , Spätlese trocken

Schloß Reinhartshausen, Erbach

Kommentar: Fruchtiger, frischer Chardonnay, leicht herb mit feiner Eleganz und schöner Struktur

02.2002erRheingauer Riesling „GRANDIOSA“, Riesling als Marke

Peter Jakob Kühn, Oestrich

Kommentar: Frische mineralische Riesling-Frucht, gut ausbalanciert, geschmackvoll, aber leicht

03.2002erEltviller Riesling, Kabinett trocken

Freiherr Langwerth von Simmern, Eltville

Kommentar: Wenig Säure, betont mineralisch, etwas Melone, herber Abgang

04.2002erHattenheimer Pfaffenberg, Riesling, Kabinett trocken,

Domäne Schloss Schönborn, Hattenheim

Kommentar: Sehr fruchtig, rund, harmonischer Genuß

05.2002erHochheimer Königin Viktoriaberg, Riesling, Kabinett halbtrocken,

Weingut mit der Alleinlage Hupfeld, Oestrich-Winkel

Kommentar: Harmonisches Verhältnis Säure-Süße, viel Frucht, langer Abgang

06.2002erRüdesheimer Bischofsberg, Riesling, Spätlese trocken,

Josef Leitz, Rüdesheim

Kommentar: Sehr kräftig und konzentriert, rassig und herb-mineralisch, edle Frucht und Würze, herausragend

07.2002erOestricher Doosberg, Riesling, Spätlese trocken,

Josef Spreitzer, Oestrich-Winkel

Kommentar: Grüne Äpfel, schöne typische Rieslingfrucht, Klasse Säurespiel, langer Abgang

08.2001erLorcher Schloßberg, Riesling, Auslese trocken,

Paul Laquai, Lorch

Kommentar: Trocken-herb, Apfel, etwas Wachs, trocken mit guter Säure

09.2002erSchloß Johannisberger, Riesling, Spätlese

Fürst von Metternich-Winneburg’sche Domäne, Schloss Johannisberg

Kommentar: Schöne süßliche Frucht, mineralisch, feiner Pfirsich, lebendige Säure, ausbalanciert

 

Mit dem Erlebnis einer eindrucksvollen Gründungsveranstaltung und der Erinnerung an hervorragende Rheingauer Weine starteten wir in den Rheinischen Weinkonvent.

Rheinischer Weinkonvent e. V.    schlechter@rheinischer-weinkonvent.de